Nicht wegen des KI-Hypes, der gerade durch jede Timeline rauscht. Sondern wegen dem, woraus deine Wochen tatsächlich bestehen: Gespräche, die in eine Notiz müssen. Angebote, Nachfass-Mails, Übergaben. Recherche vor dem Termin, Wiedervorlagen danach. Und dazwischen die eigentliche Arbeit — Menschen erreichen, Vertrauen aufbauen, Abschlüsse machen. Der Papierkram ist notwendig. Aber er muss nicht so viel von deiner Energie fressen.
📞 Deine Arbeitsunterlagen
Wichtig: Du brauchst diesen Lernpfad nicht, um anzufangen. Die Unterlagen hier funktionieren für sich. Wenn du morgen früh telefonieren willst, lade sie runter und leg los — der Lernpfad läuft in deinem Tempo nebenher.
Deutschland (vorbereitet): 57 Betriebe Rhein-Main/Wiesbaden mit Einstiegssatz pro Betrieb — startet, sobald die deutsche Rufnummer steht. Beides bekommst du direkt von Jan; Kontaktdaten liegen bewusst nicht öffentlich hier.
Das ist einfach eine Textdatei — nichts Kompliziertes, kein Programm nötig. Das md steht für Markdown: eine Schreibweise, bei der Sternchen und Rauten für Fettdruck und Überschriften sorgen. Du kannst sie mit jedem Texteditor öffnen.
Warum nicht einfach Word? Weil deine KI Textdateien direkt lesen kann, ohne Umwege. Wenn du das Telefon-Handbuch als
.md an dein Gemini-Gespräch anhängst, kannst du sagen: „Lies das
Handbuch — spiel den skeptischen Geschäftsführer und bring mir die Einwände von Seite 2" — und
schon übst du mit deinem eigenen Material. Genau darum geht es in den Missionen weiter unten.
(Die Anrufliste selbst bleibt im Sales Hub — Kontaktdaten hängst du nirgends an, siehe Ampel.)Wenn dir das jetzt noch nichts sagt: völlig in Ordnung. Nimm erst mal das PDF und fang an zu telefonieren. Der Rest ergibt sich, sobald du bei Mission 0 dein Setup eingerichtet hast.
Warum das Ganze?
Stunden zurückholen
Die wiederkehrende Schreib- und Sortierarbeit — Notizen, Listen, Entwürfe, Zusammenfassungen — schrumpft von Stunden auf Minuten. Ab der ersten Woche, nicht irgendwann.
Einen Denkpartner haben
Nicht nur schneller tippen — besser denken. Ein Sparringspartner, der deine Projekte kennt, kluge Rückfragen stellt und nie genervt ist, wenn du „warte, noch ein Gedanke" sagst.
Herr im eigenen System sein
Kein Abo-Dschungel, keine Plattform, in die man sich einarbeiten muss und die dann doch nicht passt. Ein Ordner mit deinen Dokumenten, der dir gehört — und nur dahin wächst, wo er dir wirklich nützt.
Selbst bauen statt beauftragen
Ein eigener Aufwands-Kalkulator, ein Einwand-Trainer, dein eigener Ablauf — wofür früher ein Spezialist nötig war, wird ein Nachmittag. Du wirst Dinge bauen, die du dir heute nicht vorstellen kannst.
Kurz gesagt: Es geht nicht um Technik. Es geht darum, wie sich dein Büroalltag in drei Monaten anfühlt — ruhigere Wochenstarts, schnellere Nachbereitung, und das gute Gefühl, das Thema KI nicht nur vom Hörensagen zu kennen, sondern es im Griff zu haben.
Was ist ein „KI-Betriebssystem" (AI-OS)?
Du kennst ChatGPT & Co.: Man tippt eine Frage, bekommt eine Antwort. Praktisch — aber jedes Gespräch fängt bei null an. Die KI weiß nicht, wer du bist, welche Projekte laufen, wie du formulierst. Also erklärst du es. Jedes. Einzelne. Mal. Und die Ergebnisse? Durchaus brauchbar — aber sie bleiben verstreut in alten Chatverläufen hängen, statt dort zu landen, wo deine Arbeit wohnt: in deiner eigenen Ablage, wiederauffindbar und weiterverwendbar.
Ein KI-Betriebssystem dreht das um. Statt dass du der KI alles jedes Mal neu erzählst, gibst du ihr ein Zuhause — einen einzigen Ordner in deinem Google Drive. Darin liegt ein kurzes Briefing über dich (wer du bist, wie du arbeitest, worauf es dir ankommt) plus deine Notizen und Projekte. Die KI bekommt das alles zu lesen, bevor sie loslegt. Und alles, was sie erarbeitet, landet wieder im Ordner — als Dokumente, die dir bleiben.
Context Engineering — so heißt dieser Ansatz in der Fachwelt. Die Erkenntnis dahinter: Das Modell ist bei allen gleich — den Unterschied macht, was es über dich weiß. Briefing, Notizen, Projekte, Rezepte: jede Datei macht die nächste schlauer. Ein Tool kauft man. Ein Kontextsystem baut man — und es gehört dir. Und es verzinst sich: Mit jeder Interaktion wächst der Kontext — ein Schwungrad, das jeden Tag ein bisschen mehr Kraft hat.
Das Ergebnis fühlt sich weniger an wie ein Werkzeug und mehr wie ein Mitarbeiter, der die Akte tatsächlich gelesen hat. Du sagst „mach mir aus den Notizen von heute eine Aufgabenliste" — und er weiß, welcher Termin gemeint war, welches Projekt dranhängt und dass du Listen gern kurz hast.
Das ist die ganze Idee. Kein Plattform-Projekt, kein Einführungs-Workshop, keine Schulungswoche. Ein Ordner, ein Briefing, und eine KI, die beides liest.
Dieser eine Ordner ist dein Kontextsystem (siehe Mini-Glossar). Klingt groß, ist aber nur ein Drive-Ordner mit Dokumenten, der dir gehört. Und genau deshalb kannst du ihn kopieren, herunterladen, mehrere anlegen oder jederzeit neu aufsetzen — kein Einsperren.
Zwei Dinge, die den Unterschied machen: Es gehört dir, unabhängig vom KI-Modell. Deine Dokumente sind einfacher Text — dasselbe Wissen könntest du jeder KI geben. Ein Tool tauschst du; dein Kontextsystem bleibt deins. (Für den Aufbau hier nutzen wir Gemini — es steckt in deinem FlowPhase-Konto schon drin und bringt Drive, Docs und Gems gleich mit.) Und du bist nie eingesperrt: Den Ordner, den du gleich im Setup anlegst, kannst du ganz entspannt als Übungs-Ordner nutzen. Bist du sattelfest, machst du ihn zu deinem Arbeits-System — oder setzt ein sauberes neues auf und nimmst die guten Teile einfach mit. Deine Dokumente wandern mit. Sie gehören dir.
| Chatbot im Browser | Dein KI-Arbeitsplatz | |
|---|---|---|
| Kennt dich? | Fängt jedes Mal bei null an | Liest zuerst dein Briefing — in jedem Gespräch |
| Dein Kontext | Nur, was du reinkopierst | Deine Notizen & Projekte liegen in deinem Drive-Ordner |
| Die Ergebnisse | Verstreut in alten Chatverläufen | Als Docs im Ordner gespeichert — bleiben und lassen sich wiederverwenden |
| Wird es besser? | Nein — ewig dasselbe Gespräch | Ja — jede Briefing-Ergänzung macht es schlauer |
| Wem gehört es? | Der Plattform | Dir. Dokumente in deinem eigenen Konto — jederzeit kopier- und exportierbar |
Du startest mit drei Dingen
Ein Drive-Ordner, ein Briefing-Dokument und Gemini — mehr ist der Start-„Technik-Stack" nicht. Und das Beste: Alles steckt schon in deinem FlowPhase-Konto (gerrit@flowphase.ai) — bereits bezahlt, für dich 0 € extra. Keine Installation, keine Einrichtungsgebühr, kein Lock-in. Der Rest kommt später, und nur wenn du ihn willst.
Der Schreibtisch
Ein Ordner „Mein KI-OS" in deinem Google Drive — wie ein aufgeräumter Schreibtisch, auf dem alles Aktuelle auf einen Blick liegt: Notizen, Vorlagen, Projekte.
Der Mitarbeiter
Eine KI, die mit deinen Unterlagen arbeitet. Du redest ganz normal mit ihr — auf Deutsch. Sie liest, was du ihr gibst, entwirft Neues und fragt nach, wenn sie unsicher ist.
Das Briefing
Ein kurzes Dokument, das dem Mitarbeiter sagt, wer du bist, welche Jobs du machst, wie du schreibst und was deine Regeln sind. Es hängt an jedem Gespräch — du erklärst dich nie zweimal.
Mehr brauchst du zum Loslegen nicht. Im Pfad wächst dein System dann wie von selbst mit — Ordner für Notizen, Aufgaben, Vorlagen und deine ersten Gems: gespeicherte Spezialisten mit festen Anweisungen, die du immer wieder aufrufst („so machen wir Gesprächsnotizen", „so kalkulieren wir Aufträge"). Wie aus einem funktionierenden Handgriff ein solches Gem wird, zeigen wir dir direkt in den Missionen — achte auf das 🧠. Zwei größere Bausteine gehören auch noch dazu:
Die Spezialisten
Für jede wiederkehrende Rolle baust du dir einen eigenen Spezialisten — ein Gem: dein Einwand-Trainer, der den schwierigsten Gesprächspartner spielt. Dein Aufwands-Kalkulator, der Aufträge realistisch schätzt. Dein Notizen-Sortierer, der aus drei diktierten Sätzen eine saubere Notiz macht.
Die Anschlüsse
Gemini kann auf Wunsch in deine Workspace-Welt schauen — Gmail, Drive, Docs. Das ist die stärkste Seite deines Setups: Die Anschlüsse, für die andere basteln müssen, sind bei dir ab Werk dabei. Dazu kommt Gemini Notebook als Wissens-Hub: Dokumente rein, Fragen stellen, Antworten mit Quellenangabe raus.
So sieht deine allererste Sitzung aus (Beispiel)
So sieht dein Cockpit später aus: links dein Drive-Ordner, in der Mitte dein Briefing-Doc, rechts das Gespräch mit Gemini. (Auf dem Handy: seitlich scrollen.)
📄 Mein Briefing ✦ neu
▾ marke/ ✦
📄 stil-kit [?]
▸ notizen/ ✦
▸ aufgaben/ ✦
▸ projekte/ ✦
▸ vorlagen/ ✦
— nach 3 Monaten wachsen
hier Notizen, Dossiers und
Vorlagen hinein —
Entsteht gerade aus dem Interview →
## Wie wir arbeiten
- Antworten kurz, auf Deutsch
- Leg dich fest — ich korrigiere
- Unsicheres mit [?] markieren, nie raten
## Hausregeln
- Ampel: 🟢 eigene Notizen · 🟡 Firmen-intern
erst abstimmen · 🔴 Kunden-/Vertragsdaten nie
- Sales Hub bleibt das führende System
- Du versendest nie etwas
## Größter Zeitfresser
- Gesprächsnotizen, Anruf-Vorbereitung,
Aufwands-Schätzungen ← aus Frage 2
Du: [Starter-Interview-Vorlage eingefügt] Lass uns mein KI-Betriebssystem aufbauen.
Gemini: Gern! Erste Frage: Was machst du beruflich — und was daneben?
Du: Vertrieb für FlowPhase — ich rufe Schweizer Handwerksbetriebe an. Daneben Dienstleistungsaufträge und Bewerbungen.
Gemini: Notiert. Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten dich am meisten Zeit oder Nerven?
Du: Gesprächsnotizen sauber festhalten. Die Vorbereitung vor Anrufen. Und Aufwands-Schätzungen, die nie stimmen.
Gemini: ✓ Hier ist dein fertiges Briefing. Exportier es über „In Docs exportieren", nenn es „Mein Briefing" und leg es in deinen Ordner. Dann fangen wir klein an: Gib mir deine Notizen vom letzten Telefonat — daraus mache ich in 30 Sekunden eine saubere Aufgabenliste.
Warum dieser Weg?
Du hast erlebt, wie es läuft, wenn man ein großes System eingeführt bekommt: viel Funktionsumfang, viel Einarbeitung — und am Ende nutzt man zehn Prozent davon. Dieser Weg hier ist bewusst das Gegenteil.
Plattform von der Stange
Für hundert Firmen gebaut, für keine passgenau.
- Erst Einführungsprojekt, dann (vielleicht) Nutzen
- Man richtet sich nach dem Tool — nicht umgekehrt
- Funktionen, die niemand im Büro braucht
- Läuft beim Anbieter; Wechsel = Neuanfang
Dein KI-Arbeitsplatz
Fängt bei null an und wächst nur dahin, wo er dir nützt.
- Nutzen ab Tag eins — erste Aufgabenliste in 30 Sekunden
- Passt sich dir an: dein Ton, deine Abläufe, deine Begriffe
- Nichts drin, was du nicht selbst hineingelegt hast
- Gehört dir: deine Dokumente in deinem Konto, kein Lock-in
→ Schlank statt schwergewichtig: erst beherrschen, dann erweitern. Und was sich bewährt, kann später Schritt für Schritt ins Büro wachsen — in deinem Tempo, nicht im Tempo eines Anbieters.
Die Ampel
Einmal Klartext vorweg: Was du in den Chat tippst, wird in der Cloud verarbeitet — wie bei jedem KI-Assistenten. Dein FlowPhase-Konto ist dabei ein Firmen-Account mit Firmen-Datenschutz (deine Eingaben werden nicht fürs KI-Training genutzt) — trotzdem sortieren wir Inhalte in drei Farben, und die rote Regel kennt keine Ausnahme.
Grün — los
Deine eigenen Notizen, Planung, Entwürfe, Ideen, To-dos. Alles, was sich um deine Arbeit und dein Denken dreht — nicht um Dritte.
Gelb — erst abstimmen
Interne Firmen-Unterlagen und Team-Material. Grundsätzlich in Ordnung — aber einmal kurz im Büro abstimmen, bevor es in dein Setup wandert.
Rot — nie
Personenbezogene Daten und vertrauliche Kunden- oder Vertragsunterlagen (DSGVO). Verträge, Kundendaten von Auftraggebern, alles Personenbezogene: bleibt in euren geregelten Systemen — niemals im persönlichen Werkzeug.
Faustregel: Sobald ein Inhalt eine konkrete Person oder vertrauliche Details eines Kunden oder Vertrags beschreibt, ist er rot. Und wenn du bei etwas unsicher bist, welche Farbe es hat — genau das ist eine gute Frage ans FlowPhase-Team. Nachfragen ist hier der Profi-Move, nicht die Blamage. Und falls du denkst: „Die volle Power gäbe es doch erst mit echten Kundendaten" — stimmt. Genau dafür gibt es den gemeinsamen Ausbau: Vertragsrahmen (AVV), klare Leitplanken und eine Architektur, die zu den Daten passt — so wird aus Rot kontrolliert Grün. Bis dahin gilt: Rot bleibt rot.
Und eine Leitplanke speziell für dich: Für den FlowPhase-Vertrieb bleibt der Sales Hub das führende System — Gesprächsergebnisse, Kontaktdaten und Status wohnen dort, nicht in deinem privaten KI-OS. Dasselbe gilt für Kundendaten deiner Auftraggeber aus den Dienstleistungsjobs. Dein KI-OS ist für deine Arbeit drumherum: Vorbereitung, Übung, eigene Notizen, eigene Werkzeuge. Genau da spielt es seine Stärke aus.
Übrigens: Genau deshalb arbeitest du hier mit deinem Firmen-Konto gerrit@flowphase.ai — und nicht mit einem privaten Gratis-Konto.
Der Pfad: erst einrichten, dann Basis → Starter → Mid → Pro → Praxis
Neunzehn Missionen — ganz vorn die Einrichtung (Mission 0), danach fünf Stufen — alle für dich freigeschaltet und auf deinen Arbeitsalltag zugeschnitten. Der Pfad läuft in Missionen, nicht in Wochen: Jede Mission gibt dir eine kleine tägliche Übung (10–20 Minuten). Bleib bei einer Mission, bis sich die Übung selbstverständlich anfühlt — mal sind das drei Tage, mal zwei Wochen. Dann öffnest du die nächste. Dein Tempo, kein Kalender, kein Hinterherhinken. Mission 0 stellt dir dein Werkzeug hin, Basis klärt, wie es tickt, Starter baut die Gewohnheit mit exakten Rezepten, Mid liefert echte Arbeitsergebnisse, Pro macht daraus dein System — dort brauchst du Prinzipien statt Rezepte. Praxis bringt es in deinen Arbeitsalltag. Und hak die Kästchen wirklich ab: Sich über einen kleinen Erfolg zu freuen ist buchstäblich das, was Gewohnheiten entstehen lässt. Und achte auf das 🧠: Da wird aus einem einmaligen Handgriff ein Dauer-Werkzeug — ein Gem, das du künftig mit einem Klick aufrufst.
0Start
Dein KI-Betriebssystem einrichten (~30 Minuten)
Einloggen, Drive-Ordner anlegen, Briefing schreiben, erstes Gem bauen — alles im Browser.
›
Dein KI-Betriebssystem einrichten (~30 Minuten)
Einloggen, Drive-Ordner anlegen, Briefing schreiben, erstes Gem bauen — alles im Browser.
Die gute Nachricht vorweg: Es gibt nichts zu installieren. Dein Konto gerrit@flowphase.ai existiert schon, ist bezahlt, und alles Nötige steckt drin. Kaputtmachen kannst du nichts — der schlimmste Fall ist ein Klick an der falschen Stelle, und das ist eine Nachricht an uns, keine Krise.
- Einloggen — öffne gemini.google.com und melde dich mit gerrit@flowphase.ai an. Wichtig: genau dieses Konto, nicht ein privates Google-Konto — der Firmen-Account hat den Datenschutz-Rahmen (deine Eingaben werden nicht fürs KI-Training genutzt), und alles ist bereits enthalten: 0 € extra. Ob das richtige Konto aktiv ist, siehst du oben rechts am Profilbild.
- Deinen Ordner anlegen — öffne drive.google.com (gleiches Konto!) und leg per + Neu → Ordner einen Ordner „Mein KI-OS" an. Darin fünf Unterordner: notizen, aufgaben, projekte, vorlagen, marke. Das ist dein Schreibtisch — noch leer, genau richtig.
- Das Starter-Interview führen — kopier die Vorlage unten, füg sie bei Gemini ein und schick sie ab. Gemini stellt dir sechs freundliche Fragen, eine nach der anderen. Antworte einfach ehrlich — es geht um dich, nicht um Technik.
- Dein Briefing-Doc anlegen — am Ende liefert Gemini deinen fertigen Briefing-Text. Klick unter der Antwort auf Teilen & exportieren → In Docs exportieren: Daraus wird ein Google Doc. Nenn es „Mein Briefing" und verschieb es in deinen Ordner „Mein KI-OS" — das geht direkt im Doc: Klick auf das kleine Ordner-Symbol neben dem Titel → „Mein KI-OS" auswählen. (Alternativ: Text markieren, kopieren, in ein neues Doc einfügen — gleicher Effekt.)
- Dein erstes Gem bauen — klick in Gemini links auf Gems (bzw. „Gem erstellen"). Name: „Mein Assistent". In das Anweisungsfeld schreibst du: „Du bist mein persönlicher Assistent. Halte dich immer an mein Briefing (angehängt): mein Ton, meine Regeln, meine Jobs. Antworte kurz und auf Deutsch." Dann häng dein Briefing-Doc als Wissensdatei an und speichere. Ab jetzt startest du Arbeits-Gespräche einfach in diesem Gem — und erklärst dich nie zweimal.
- Gib deinem Assistenten den Kontext dieser Seite — kopier die Adresse dieser Seite (oben im Browser) und sag ihm im ersten Gespräch: „Hier ist mein Lernpfad: [Adresse einfügen] — lies ihn, das ist der ganze Zusammenhang." Dann kennt er von Anfang an die Arbeitsweise, die Ordner und alle Missionen. (Falls Gemini die Adresse nicht öffnen kann: kein Problem — lass den Schritt einfach weg. Der Lernpfad erklärt dir jede Mission ohnehin selbst.) Wichtig: Er bleibt dein Trainingspartner, kein Autopilot — er begleitet dich Schritt für Schritt, statt dir alles abzunehmen. So baust du das Verständnis selbst auf.
Du bist mein persönlicher Assistent und hilfst mir, mein KI-Betriebssystem aufzubauen. Interview mich zuerst — sechs Fragen, EINE pro Nachricht: 1. Meine Rollen und Jobs: Was mache ich beruflich, was daneben? 2. Meine wiederkehrenden Aufgaben: Was kostet am meisten Zeit oder Nerven? 3. Mein Ton: Wie schreibe und rede ich? (kurz/förmlich/direkt …) 4. Meine Regeln: Was darf nie passieren? (z. B. nichts selbst versenden, keine Kundendaten von Auftraggebern) 5. Meine Werkzeuge und Ablagen: Womit arbeite ich täglich? 6. Mein Ziel für die nächsten 3 Monate. Mach mir am Ende daraus ein kompaktes Briefing mit den Abschnitten „Wer ich bin", „Meine Jobs", „Wie wir arbeiten" und „Hausregeln". Ich exportiere es als Google Doc „Mein Briefing".
✓ Fertig wenn: dein Gem „Mein Assistent" existiert und dir in einem neuen Gespräch in diesem Gem auf die Frage „Was weißt du über mich?" deine Jobs und Regeln nennt.
F1Basis
Lass die KI sich selbst widerlegen
Einmal selbst erleben, wie überzeugend sie danebenliegen kann.
›
Lass die KI sich selbst widerlegen
Einmal selbst erleben, wie überzeugend sie danebenliegen kann.
Warum zuerst: Bevor du einem Werkzeug vertraust, musst du wissen, wie es scheitert. Nicht als Warnung in einem Handout — einmal selbst gesehen. Wer das erlebt hat, prüft danach automatisch an den richtigen Stellen.
- Frag etwas, das du selbst beurteilen kannst — dein Fachgebiet, deine Region, dein Markt.
- Prüf jede Antwort gegen das, was du weißt.
- Achte auf den Tonfall: Klingt die falsche Antwort anders als die richtige? (Meist nicht. Genau das ist der Punkt.)
Beantworte mir folgende Frage aus meinem Fachgebiet so präzise wie möglich, inklusive Quellenangabe: [deine Frage] Sag mir danach ehrlich, wie sicher du dir bei jedem Teil der Antwort bist und woran ich das erkennen kann.
✓ Fertig wenn: du mindestens eine Antwort gefunden hast, die überzeugend klang und falsch war.
F2Basis
Deine rote Linie
Einmal festlegen, was reingeht und was nicht — statt es jedes Mal neu unter Zeitdruck zu entscheiden.
›
Deine rote Linie
Einmal festlegen, was reingeht und was nicht — statt es jedes Mal neu unter Zeitdruck zu entscheiden.
Warum: Die Frage ist nicht ob du KI nutzt, sondern was du reinkippst. Wenn dir niemand eine Regel gegeben hat, brauchst du deine eigene — sonst entscheidest du das jedes Mal spontan, meist wenn es schnell gehen muss.
- Geh deine letzten Anfragen durch: Was steckte an Daten drin — Namen, Preise, interne Zahlen?
- Lass sortieren (Vorlage unten) und widersprich, wo dein Bauchgefühl anders ist.
- Schreib das Ergebnis als kurze Regel in dein Briefing-Doc — das hast du in Mission 0 angelegt. Drei Zeilen reichen.
Ich arbeite als [Rolle] und habe täglich mit diesen Daten zu tun: [Liste] Sortiere sie danach, was ich bedenkenlos in ein KI-Werkzeug geben kann, was nur anonymisiert, und was gar nicht — jeweils mit Begründung. Wo du unsicher bist, sag es mir deutlich.
✓ Fertig wenn: du bei der nächsten Anfrage ohne Nachdenken weißt, was draußen bleibt.
F3Basis
Die Wochen-Landkarte
Wo trägt das Werkzeug bei dir wirklich — und wo lässt du bewusst die Finger davon?
›
Die Wochen-Landkarte
Wo trägt das Werkzeug bei dir wirklich — und wo lässt du bewusst die Finger davon?
Warum: Wer nicht weiß, wo KI trägt, probiert sie überall — und ist nach drei Enttäuschungen wieder raus. Diese Übung spart dir die Enttäuschungen und ist gleichzeitig die Brücke in den eigentlichen Pfad: Was hier grün wird, baust du gleich als Erstes.
- Aufgaben sammeln — ruhig banal, gerade das Wiederkehrende zählt.
- Ampeln setzen lassen: 🟢 kann die KI weitgehend · 🟡 hilft zu, du entscheidest · 🔴 Finger weg.
- Bei jedem Roten kurz fragen: warum eigentlich? Manchmal ist die Antwort gut, manchmal nur Gewohnheit.
Hier ist meine typische Arbeitswoche als [Rolle]: [Liste der Aufgaben] Ordne jede Aufgabe einer Ampel zu — grün, gelb, rot — und begründe jede Einordnung. Nenn mir dann die drei Aufgaben, bei denen sich der Einstieg für mich am meisten lohnt.
✓ Fertig wenn: du drei Aufgaben benennen kannst, bei denen du diese Woche anfängst — und mindestens eine rote, die du bewusst lässt.
F4Basis
Was du nutzt — und was du noch klären musst
Überblick über deine eigenen Werkzeuge, und die Fragen, die du stellen solltest.
›
Was du nutzt — und was du noch klären musst
Überblick über deine eigenen Werkzeuge, und die Fragen, die du stellen solltest.
Warum: Die meisten nutzen längst mehr KI-Werkzeuge, als ihnen bewusst ist — im Browser, im Handy, in irgendeinem Abo. Wer die eigene Liste kennt, kann bewusst entscheiden. Wer sie nicht kennt, entscheidet trotzdem, nur unbewusst.
- Werkzeuge sammeln: wofür, mit welchen Daten, seit wann.
- Dahinter: wo bist du unsicher, ob das so in Ordnung ist?
- Aus den Unsicherheiten wird deine Fragenliste — für Auftraggeber, Partner oder deinen Steuerberater.
Ich nutze bei der Arbeit folgende KI-Werkzeuge: [Liste], für [Zwecke]. Mach mir daraus zwei Dinge: eine Übersicht für mich selbst, und eine kurze Liste konkreter Fragen, die ich klären sollte — zu Freigaben, Datenschutz und Verantwortung.
✓ Fertig wenn: du eine Übersicht für dich hast und drei Fragen, die du stellen wirst.
🎨 Dein Stil-Kit bauen
Dein Ton und dein Auftritt an einem Ort — 15 Minuten, und jeder Entwurf klingt nach dir.
Zur Mission →📊 Aus Notizen ein sauberes Dokument
Anruf- und Tagesnotizen rein → strukturierte Übergabe oder Angebots-Gerüst raus. Die leere Seite ist nicht mehr dein Job.
Zur Mission →📄 Vorlagen-Bibliothek aufbauen
Nachfass-Mail, Angebot, Bewerbungsanschreiben — was du zweimal machst, startet ab jetzt bei 80 %, in deiner Struktur.
Zur Mission →🧮 Dein Aufwands-Kalkulator
Schluss mit Kalkulationen, die vorn und hinten nicht passen — bau dir dein eigenes Schätz-Werkzeug als Gem.
Zur Mission →
1Mission
Anruf-Notizen → Aufgabenliste
Dein täglich Brot — nach jedem Callblock und jedem Einsatz, bis es sitzt.
›
Anruf-Notizen → Aufgabenliste
Dein täglich Brot — nach jedem Callblock und jedem Einsatz, bis es sitzt.
Warum zuerst: Es dauert 30 Sekunden und zahlt sich sofort aus. Nach einem Vormittag Telefonieren oder einem Einsatz vor Ort geht erfahrungsgemäß am meisten unter — genau da setzt der erste Handgriff an. (Die Ergebnisse der FlowPhase-Anrufe erfasst du weiter im Sales Hub — hier geht es um deine eigenen losen Enden drumherum.)
- Nach dem Telefonieren einfach abladen, was da ist: rohe Notizen, diktierte Halbsätze, Zettel-Chaos — direkt in den Chat mit deinem Gem tippen oder diktieren. Stichworte reichen. Je wüster die Vorlage, desto eindrucksvoller das Ergebnis.
- Den Mitarbeiter die Aufgaben herausziehen lassen (Vorlage unten)
- Das Ergebnis kritisch lesen — du bleibst der Redakteur. Wenn etwas nicht stimmt, sag es ihm; aus der Korrektur lernt er. Dann über „In Docs exportieren" als Doc sichern und in deinen Ordner aufgaben verschieben.
Mach mir aus meinen Notizen von heute eine saubere Aufgabenliste. - eine Zeile pro Aufgabe, mit Frist (falls genannt) - ein eigener Abschnitt „Warten auf andere" - ein Abschnitt „Ins Sales Hub übertragen" für alles, was dorthin gehört (nur als Erinnerung — keine Details hier) - oben kurz „Getroffene Entscheidungen" [hier die Notizen einfügen oder eindiktieren]
✓ Fertig wenn: du Notizen aus 3 echten Tagen in Aufgabenlisten verwandelt hast.
2Mission
Der Wochenplan am Montagmorgen
Alles aus dem Kopf auf den Tisch — und eine geordnete Woche zurückbekommen.
›
Der Wochenplan am Montagmorgen
Alles aus dem Kopf auf den Tisch — und eine geordnete Woche zurückbekommen.
Warum: Bis jetzt war der KI-Arbeitsplatz ein Werkzeug. Diese Mission macht ihn zum Ritual — und Rituale sind das, was bleibt. Fünf Minuten am Montag, und die Woche hat eine Form statt einer Warteschlange. Bei deinem Mix — Callblöcke für FlowPhase, Einsätze bei den Dienstleistungsjobs, Bewerbungen nebenher — ist genau das Gold wert.
- Montagmorgen, Kaffee in der Hand: alles abladen, was ansteht — Callblöcke, Einsätze, Bewerbungsfristen, Sorgen, das Ding von Freitag. Unsortiert ist ausdrücklich erwünscht.
- Einen strukturierten Wochenplan erstellen lassen (Vorlage unten)
- Als Doc „Wochenplan" exportieren und in notizen legen. Nächsten Montag hängst du ihn an und fragst: „Vergleich mit letzter Woche — was ist liegengeblieben, was nehmen wir mit?" Dieser Vergleich ist der Moment, in dem es sich zum ersten Mal nach Magie anfühlt.
Es ist Montag. Hier ist alles, was mir für diese Woche im Kopf herumgeht, unsortiert. Mach daraus einen Wochenplan: - Top-3-Prioritäten (leg dich fest — ich korrigiere dich, wenn nötig) - ein Vorschlag pro Tag: wann Callblöcke, wann Einsätze, wann Bewerbungen — rund um die festen Termine, die ich dir hier nenne - ein Abschnitt „Nicht diese Woche" — festgehalten, aber aus dem Kopf [Gedanken hier abladen]
✓ Fertig wenn: du zwei Wochen so gestartet hast.
3Mission
Follow-up-Mails entwerfen
Stichpunkte rein, fertiger Entwurf raus — in deinem Ton, aus der richtigen Vorlage.
›
Follow-up-Mails entwerfen
Stichpunkte rein, fertiger Entwurf raus — in deinem Ton, aus der richtigen Vorlage.
Warum: Ein sauberes Schreiben aufzusetzen ist langsam. Zu wissen, was drinstehen soll, ist schnell. Trenn die beiden Jobs: Du lieferst die Absicht, der Mitarbeiter liefert den ersten Entwurf — und der erste Entwurf ist immer der teure Teil. Für deine Kunden-Follow-ups nach Telefonaten gilt dabei: Die FlowPhase-Vorlagen aus dem Playbook bleiben die Quelle — dein System hilft dir, sie auf den einzelnen Betrieb zu personalisieren, statt jedes Mal bei der Blanko-Vorlage zu starten. Und genauso für Bewerbungs-Anschreiben oder Mails an deine Auftraggeber.
- Gib die Zutaten: die passende Playbook-Vorlage (einfügen oder anhängen) plus deine Stichpunkte — was war im Gespräch, was soll danach passieren?
- Einen Entwurf in deinem Ton anfordern — das Briefing kennt ihn. Wenn der Ton nicht sitzt: einmal korrigieren („verbindlicher", „direkter") und die Korrektur später ins Briefing-Doc übernehmen.
- Redigieren, dann wie gewohnt selbst versenden. Die KI versendet nie etwas — das ist Hausregel.
Entwirf mir eine Follow-up-Mail, in meinem üblichen Ton (siehe Briefing). Basis-Vorlage: [Playbook-Vorlage hier einfügen — sie bleibt die Grundlage, personalisier sie nur] An: [Betrieb + was im Gespräch war] Ziel: [was soll nach dem Lesen passieren] Besonderheiten aus dem Gespräch: - [Punkt 1] - [Punkt 2] Kurz und verbindlich — ich redigiere vor dem Versand. Gib mir zwei Varianten für die Betreffzeile.
✓ Fertig wenn: 3 Schreiben rausgegangen sind, die als Entwurf vom Mitarbeiter gestartet sind.
4Mission
Dein Stil-Kit — alles kommt in deinem Ton
Dein Ton, deine Formulierungen, Do's & Don'ts an einem Ort — ab jetzt klingt jeder Entwurf nach dir.
›
Dein Stil-Kit — alles kommt in deinem Ton
Dein Ton, deine Formulierungen, Do's & Don'ts an einem Ort — ab jetzt klingt jeder Entwurf nach dir.
Warum: Dein Briefing aus Mission 0 enthält schon eine Kurzfassung deines Tons — genug für den Anfang. Jetzt machst du daraus ein richtiges Stil-Kit: wie du schreibst, welche Formulierungen typisch für dich sind, was du nie sagen würdest. Das ist kein Nice-to-have — es ist der Unterschied zwischen „von der KI" und „von dir". Es wirkt in jedem Follow-up, jeder Mail an Auftraggeber und jedem Bewerbungsanschreiben. (Für FlowPhase-Material gilt: Look und Wortlaut kommen aus dem Playbook — dein Stil-Kit regelt deine Stimme drumherum.)
- Sammle Material in deinem Ordner marke: zwei, drei Mails, auf die du stolz bist, ein Bewerbungsanschreiben, das gut ankam — und falls du für deine Dienstleistungsjobs einen eigenen Auftritt hast (Logo, Flyer), auch das.
- Häng das Material an und lass den Mitarbeiter daraus ein Stil-Kit bauen (Vorlage unten). Ergebnis als Doc „Stil-Kit" exportieren und in marke legen.
- Prüf es kritisch und korrigier: „der Ton ist zu förmlich", „so würde ich nie schreiben". Aus jeder Korrektur lernt es.
Hier sind Texte von mir, die meinen Ton gut treffen [anhängen/einfügen]. Bau mir daraus ein Stil-Kit: - mein Tonfall in 5 Wörtern + je 2 Beispiele „so ja / so nein" - typische Formulierungen von mir, die du wiederverwenden darfst - Do's & Don'ts fürs Texten (was ich nie sagen würde) - Unterschiede je Anlass: Kunden-Follow-up / Auftraggeber / Bewerbung Unsicheres mit [?] markieren statt raten. Zeig mir dann, was du hast — ich korrigiere. Ich exportiere es als Doc „Stil-Kit".
✓ Fertig wenn: dein Stil-Kit steht und ein erster Entwurf sichtbar nach dir klingt.
5Mission
Aus rohen Notizen ein sauberes Dokument
Verstreute Gesprächs- oder Recherche-Notizen in ein vorzeigbares Dokument verwandeln.
›
Aus rohen Notizen ein sauberes Dokument
Verstreute Gesprächs- oder Recherche-Notizen in ein vorzeigbares Dokument verwandeln.
Warum: Das ist der erste Auftrag, bei dem der Mitarbeiter mehrere deiner Docs auf einmal liest und daraus etwas Größeres baut — eine Wochen-Übergabe, ein Angebots-Gerüst für einen Reinigungsauftrag, ein sauberes Protokoll. Genau hier spürst du den Unterschied zum anonymen Chat: Er hat deinen Kontext, weil dein Kontext im Ordner liegt.
- Nimm etwas Echtes, das ohnehin ansteht: eine Wochen-Übergabe für Jan, ein Angebots-Gerüst für einen eigenen Auftrag, eine saubere Zusammenfassung deiner Woche.
- Häng dein Material an: die Tagesnotizen-Docs der Woche aus notizen (mehrere auf einmal geht).
- Lass eine strukturierte erste Version bauen — dann forme sie im Dialog: „Abschnitt 2 zu lang", „die Zahlen je Tag ergänzen", „Schluss selbstbewusster". Am Ende als Doc exportieren und in den Ordner legen.
Hier sind meine Notizen zu [Woche / Auftrag / Thema] — angehängt. Mach eine erste Version einer [Wochen-Übergabe / eines Angebots-Gerüsts / eines Protokolls]: - klare Kapitel-Überschriften - alles, wo du unsicher bist, mit [?] markieren statt raten - stell mir zuerst deine 3 nützlichsten Fragen Ich exportiere das Ergebnis dann als Doc in meinen Ordner.
✓ Fertig wenn: ein echtes Dokument rausgegangen ist, das in deinem KI-OS begonnen hat.
6Mission
Den Mitarbeiter schlauer machen
Dein Briefing mit deinem Fachwissen füttern — Angebot, Ton, deine Abläufe.
›
Den Mitarbeiter schlauer machen
Dein Briefing mit deinem Fachwissen füttern — Angebot, Ton, deine Abläufe.
Warum: Inzwischen ist dir was aufgefallen — Antworten zu lang, falsche Annahmen, Kontext, den er immer wieder verpasst. Die meisten murren und erklären neu. Du reparierst es an der Quelle: im Briefing-Doc. Das ist der eigentliche „Betriebssystem"-Handgriff: Das System wird besser, weil du es pflegst. Und das Größere dahinter: Das ganze Setup, das wir dir mitgeben, ist eine erprobte Vorlage — kein Korsett. Es gehört dir. Manche behalten diesen Ordner als ihr dauerhaftes Arbeits-System; andere nutzen ihn als Übungsplatz und setzen später ein sauberes, frisches Arbeits-Setup auf, in das sie die guten Teile (Briefing, Stil-Kit, Vorlagen) einfach mitnehmen. Beides geht — es ist nur Text, und es gehört dir.
- Sammle 3 Momente, in denen der Mitarbeiter danebenlag oder du etwas neu erklären musstest.
- Sag ihm, was er wissen müsste — er formuliert die neuen Briefing-Absätze, du fügst sie ins Doc „Mein Briefing" ein. (Danach kurz in deine Gems schauen: Hängt dort noch die alte Fassung als Wissensdatei, tausch sie gegen die neue.)
- Teste es: Frag in einem neuen Gespräch etwas, das er früher falsch hatte. Spür den Unterschied.
Lass uns mein Briefing verbessern. Drei Dinge, die du über meine Arbeit und mich wissen musst und immer wieder falsch machst oder neu fragst: 1. [z.B. „mit ‚Liste' meine ich meine Anrufliste, nicht den Verteiler"] 2. [z.B. „in Notizen immer festhalten, was ich zugesagt habe und bis wann"] 3. [z.B. „mein Ton: knapp, direkt, ohne Verkäufer-Sprech"] Formulier mir daraus fertige Absätze für mein Briefing-Doc — ich füge sie selbst ein. Zeig mir genau, was wohin gehört.
✓ Fertig wenn: dein Briefing gewachsen ist und du den Unterschied in den Antworten spürst.
7Mission
Der Mitarbeiter recherchiert für dich
Der Betrieb vor dem Anruf: Website, Leistungen, Besonderheiten — als Kurz-Dossier, nicht als zwölf offene Tabs.
›
Der Mitarbeiter recherchiert für dich
Der Betrieb vor dem Anruf: Website, Leistungen, Besonderheiten — als Kurz-Dossier, nicht als zwölf offene Tabs.
Warum: Vor einem guten Anruf schaust du dir den Betrieb kurz an — Website, Leistungen, irgendwas fürs Gespräch. Bei einem vollen Callblock frisst genau das die Zeit. Dein Mitarbeiter kann das übernehmen: recherchieren, sortieren, ein Kurz-Dossier liefern — plus einen Vorschlag für den Einstiegssatz. Und weil er dein Briefing kennt, weiß er, worauf es dir dabei ankommt.
- Nimm die nächsten Betriebe von deiner Anrufliste — oder einen Auftraggeber, bei dem du dich bewerben willst.
- Lass den Mitarbeiter recherchieren (Vorlage unten) — er sucht im Web oder verarbeitet Links, die du ihm gibst.
- Kurz-Dossier lesen, Einstiegssatz schärfen, anrufen. Was aufhebenswert ist, als Doc in notizen — mit Quellen, und Unsicheres mit [?] statt geraten.
Recherchiere für mich diesen Handwerksbetrieb, den ich gleich anrufe: [Name + Ort — oder Website-Link] - Was bieten sie an, wie treten sie auf? - Größe, Besonderheiten, was fällt auf (mit Datum bei Neuigkeiten) - Woran könnte bei denen gerade Zeit verloren gehen — Anfragen, Terminplanung, Angebote? - Ein Vorschlag für meinen Einstiegssatz, konkret auf diesen Betrieb Nur öffentliche Infos. Quellen dazuschreiben, Unsicheres mit [?] markieren statt raten. Kompakt — ich habe 2 Minuten vor dem Anruf.
✓ Fertig wenn: du vor 3 echten Anrufen ein Kurz-Dossier hattest — und gemerkt hast, wie anders sich der Einstieg anfühlt.
8Mission
Jedem Auftraggeber sein eigener Ordner
Ein Ordner pro Auftraggeber oder Objekt deiner Dienstleistungsjobs, mit eigenem Briefing — der Mitarbeiter denkt ab jetzt projektweise.
›
Jedem Auftraggeber sein eigener Ordner
Ein Ordner pro Auftraggeber oder Objekt deiner Dienstleistungsjobs, mit eigenem Briefing — der Mitarbeiter denkt ab jetzt projektweise.
Warum: Bis jetzt liegt alles in notizen. Das trägt — bis du mehrere Auftraggeber und Objekte parallel hast und der Mitarbeiter raten muss, welches du meinst. Ein Projekt-Ordner mit eigenem Briefing-Doc (worum geht's, Besonderheiten, Stand, deine Erfahrungswerte) macht aus „die KI kennt mich" ein „die KI kennt meine Aufträge". Wichtig: Das gilt für deine Dienstleistungsjobs und eigenen Vorhaben (auch Bewerbungen!) — die FlowPhase-Betriebe wohnen im Sales Hub, nicht hier.
- Nimm deine zwei aktivsten Vorhaben — z. B. einen Auftraggeber mit wiederkehrenden Objekten, und deine Bewerbungen als eigenes „Projekt".
- Leg in Drive unter projekte je einen Unterordner an. Dann lass dich vom Mitarbeiter pro Projekt interviewen (Vorlage unten) und exportier das Ergebnis als Briefing-Doc in den jeweiligen Ordner — dazu ein leeres Doc „Log" als Tagebuch.
- Ab jetzt: Notizen und Ergebnisse eines Vorhabens kommen in seinen Ordner — und bei Fragen dazu hängst du das Projekt-Briefing mit an.
Ich lege einen Projekt-Ordner für [Auftraggeber / Objekt / Vorhaben] an. Interview mich kurz: Worum geht's, Besonderheiten vor Ort, aktueller Stand, nächste Schritte — und was du bei diesem Vorhaben immer im Hinterkopf haben musst (ohne Kundendaten des Auftraggebers — nur meine eigenen Erfahrungswerte). Mach mir daraus ein kompaktes Projekt-Briefing — ich exportiere es als Doc in den Projekt-Ordner.
✓ Fertig wenn: zwei Vorhaben einen eigenen Ordner haben und du eine Frage gestellt hast, die ein Projekt-Briefing genutzt hat.
9Mission
Deine Vorlagen-Bibliothek aufbauen
Alles, was du zweimal machst, wird zur Vorlage — Angebot, Übergabe, Nachfass-Mail, Bewerbungsanschreiben.
›
Deine Vorlagen-Bibliothek aufbauen
Alles, was du zweimal machst, wird zur Vorlage — Angebot, Übergabe, Nachfass-Mail, Bewerbungsanschreiben.
Warum: Inzwischen hast du Gutes produziert — Übergaben, Angebots-Gerüste, Mails, Anschreiben. Der Pro-Move ist, nicht mehr bei null zu starten. Eine Vorlagen-Bibliothek heißt: Jedes wiederkehrende Stück startet bei 80 %, in deiner Struktur und deinem Ton. (Fürs FlowPhase-Nachfassen gilt weiter: Playbook-Vorlagen sind die Quelle — hier geht es um deine eigenen Stücke.)
- Nimm ein Stück, auf das du stolz bist — ein Angebot für einen Reinigungsauftrag, eine Wochen-Übergabe, ein Bewerbungsanschreiben, das gut ankam.
- Lass den Mitarbeiter das wiederverwendbare Gerüst herausziehen (Vorlage unten).
- Als Doc in deinen Ordner vorlagen legen. Nächstes Mal: Vorlage anhängen und „mach das nach dieser Vorlage" — und jedes künftige Stück startet vorstrukturiert.
Nimm [dieses Angebot / diese Übergabe / dieses Anschreiben] — angehängt — und zieh das wiederverwendbare Gerüst heraus: - feste Teile (Struktur, Standardformulierungen) behalten - variable Teile als [Platzhalter] markieren - kurze Hinweise, was in jeden Abschnitt gehört Ich exportiere es als Doc in meinen vorlagen-Ordner.
✓ Fertig wenn: du zwei Vorlagen hast und einmal „mach das nach dieser Vorlage" genutzt hast.
10Mission
Der Wow-Moment: dein Aufwands-Kalkulator
Schluss mit Kalkulationen, die vorn und hinten nicht passen — du baust dir dein eigenes Schätz-Werkzeug.
›
Der Wow-Moment: dein Aufwands-Kalkulator
Schluss mit Kalkulationen, die vorn und hinten nicht passen — du baust dir dein eigenes Schätz-Werkzeug.
Warum: Du kennst das Problem aus erster Hand — die Stundenkalkulation eines Auftrags passt nicht zum echten Aufwand vor Ort, und du sitzt zwischen den Stühlen. In dieser Mission baust du dir dein eigenes Werkzeug dagegen: einen KI-Kalkulator, der aus den Auftrags-Parametern eine realistische Aufwands-Spanne macht. Du lernst dabei die vier Dinge, die den ganzen Lernpfad tragen: Wissen strukturieren, eine KI sauber briefen, Ergebnisse validieren — und ein System an der Realität kalibrieren.
- Stufe 1 · Parameter ernten (ca. 30 Min, Zettel reicht): Nimm deine letzten 5 echten Aufträge und schreib je Auftrag auf: Was hat den Aufwand wirklich getrieben? Sammle daraus deine Parameter-Liste — z. B. Anzahl und Art der Fenster (Standard / Sprossen / Dachfenster / Schaufenster), Etage und Zugänglichkeit, Verschmutzungsgrad, Anfahrt und Parken, Zusatzwünsche, die vor Ort dazukommen — und dein Erfahrungswert: Was übersehen Disponenten am häufigsten?
- Stufe 2 · Das Gem bauen (ca. 20 Min): Öffne Gemini → Gems → neues Gem „Aufwands-Kalkulator". Nutz das Anweisungs-Gerüst unten als Startpunkt — und dann mach es zu deinem: Ersetze die Beispiel-Parameter durch deine Liste aus Stufe 1, ergänze deine Faustregeln.
- Stufe 3 · Rückwärts testen (ca. 20 Min): Lass das Gem 3 vergangene Aufträge kalkulieren, bei denen du die echte Zeit kennst. Vergleiche: Wo liegt es gut, wo daneben, und warum? Passe die Anweisung an. (Das ist der wichtigste Schritt — eine KI, die man nicht gegen die Realität getestet hat, ist eine Vermutungsmaschine.)
- Stufe 4 · Die Kalibrier-Schleife (laufend, 2 Min pro Auftrag): Ab jetzt: Vor jedem Auftrag kalkulieren, nach dem Auftrag die Ist-Zeit ins Gem zurückmelden („Auftrag X: geschätzt 2,5 h, real 3,5 h — Grund: …"). Einmal pro Woche fragst du: „Was sollten wir an deinen Regeln ändern?" — und übernimmst, was überzeugt.
Du bist mein Aufwands-Kalkulator für Reinigungs-/Dienstleistungsaufträge (Schweiz).
Ich bin Profi im Feld — du rechnest, ich entscheide.
SO ARBEITEST DU:
1. Frag mich die Parameter strukturiert ab, EINE Gruppe pro Nachricht:
a) Objekt: Art, Fensteranzahl je Typ [MEINE TYPEN], Etagen, Zugänglichkeit
b) Zustand: Verschmutzungsgrad [MEINE STUFEN], Sonderflächen
c) Rahmen: Anfahrtsminuten, Parksituation, Zusatzleistungen
2. Rechne dann eine Aufwands-SPANNE (optimistisch/realistisch/mit Puffer) in Stunden,
mit kurzer Begründung je Posten. Nutze meine Faustregeln:
[MEINE FAUSTREGELN, z. B. "Sprossenfenster = 3x Standardfenster",
"Erstreinigung = Faktor 1,8", "je Etage ohne Lift +X Min"]
3. Nenne am Ende die 2 größten Unsicherheiten deiner Schätzung und was ich
vor Ort prüfen sollte, bevor ich zusage.
4. Wenn ich dir nach dem Auftrag die Ist-Zeit melde, vergleiche sie mit deiner
Schätzung, benenne die Abweichungs-Ursache und schlage vor, welche Faustregel
wir anpassen sollten. Ich entscheide, was übernommen wird.
REGELN: Keine Kundendaten, keine Firmeninterna von Auftraggebern. Rechne in
Stunden, nicht in Geld — Preise sind meine Entscheidung. Antworte kompakt.✓ Fertig wenn: dein Kalkulator bei 3 neuen Aufträgen in Folge auf ±20 % genau liegt.
11Mission
Deinen eigenen Anwendungsfall entwerfen
Du kennst dein Geschäft am besten — jetzt erkennst du die Gelegenheit selbst.
›
Deinen eigenen Anwendungsfall entwerfen
Du kennst dein Geschäft am besten — jetzt erkennst du die Gelegenheit selbst.
Warum: Bis hier hast du Rezepte befolgt — und mit dem Kalkulator schon einmal erlebt, wie aus einem echten Ärgernis ein eigenes Werkzeug wird. Jetzt der Sprung: So wie beim Kalkulator — jetzt du. Du siehst selbst, wo in deinem Alltag der nächste Hebel steckt. Erfahrungsgemäß landet man dabei bei dem, was sich am häufigsten wiederholt — Vorbereitung und Nachbereitung. Aber du entscheidest, was für dich am meisten wehtut.
- Sammle 3 wiederkehrende Zeitfresser aus deinem Alltag.
- Lass den Mitarbeiter helfen, den lohnendsten zu schärfen: Wie oft? Wie viel Aufwand heute? Wo muss der Mensch drinbleiben? (Der Kalkulator ist dein Referenz-Beispiel: echtes Ärgernis → Parameter → Gem → kalibrieren.)
- Halt das Ergebnis in einem Doc „Anwendungsfall" in deinem Ordner fest — das ist dein Workshop-Input.
Hier sind 3 wiederkehrende Aufgaben in meinem Alltag: 1. [z.B. „Betriebe vor dem Anruf recherchieren"] 2. [z.B. „Tagesnotizen in Wochen-Übergaben verwandeln"] 3. [z.B. „Bewerbungen auf neue Stellen zuschneiden"] Hilf mir einzuschätzen, welche sich am meisten lohnt, als eigenes Werkzeug zu bauen — so wie mein Aufwands-Kalkulator: Aufwand heute, wie oft pro Woche/Monat, wo ich als Mensch drinbleiben muss. Schreib mir eine kurze Empfehlung — ich exportiere sie als Doc „Anwendungsfall".
✓ Fertig wenn: du ein Doc „Anwendungsfall" mit deinem lohnendsten Hebel hast.
12Mission
Weitergeben — und die nächste Runde planen
Einen Handgriff weitergeben — und die großen Hebel für dich sortieren.
›
Weitergeben — und die nächste Runde planen
Einen Handgriff weitergeben — und die großen Hebel für dich sortieren.
Warum: Der beste Weg, etwas zu festigen, ist es weiterzugeben — einmal jemandem im Team einen Handgriff zeigen, und er sitzt bei dir doppelt. Und der Sprung von „ich mache mich schneller" zu „das läuft jetzt von allein" beginnt genau hier: aus deinen Vorlagen und deinem Anwendungsfall werden gebaute Lösungen.
- Zeig jemandem einen deiner Handgriffe — einem Bekannten, der auch mit KI liebäugelt, oder Jan im Weekly (Notizen → Aufgabenliste, oder dein Kalkulator).
- Sammle dein Doc „Anwendungsfall" und die offenen Fragen, die unterwegs aufkamen.
- Plan den Workshop mit Jan — die großen Hebel: Vorbereitung und Nachbereitung automatisieren.
✓ Fertig wenn: du einen Handgriff weitergegeben und den Workshop mit Jan terminiert hast.
13Mission
Die KI spielt deinen schwierigsten Gesprächspartner
Einwände üben, bevor sie dich im echten Gespräch treffen — beliebig oft, ohne Zuschauer.
›
Die KI spielt deinen schwierigsten Gesprächspartner
Einwände üben, bevor sie dich im echten Gespräch treffen — beliebig oft, ohne Zuschauer.
Warum: Einwände liest man nicht weg, man übt sie. Der Unterschied zwischen „ich weiß, was ich sagen müsste" und „es kommt von selbst" sind ungefähr zwanzig Wiederholungen — und die willst du nicht an echten Betrieben machen. Dein Mitarbeiter spielt dir jeden Typ, so oft du willst, und wird nie ungeduldig. Diese Mission ist wie gemacht für deine Kaltakquise — und die drei Klassiker kennst du schon: „kein Bedarf", „keine Zeit", „haben wir schon".
- Gib ihm die Rolle: Wen soll er spielen? Je konkreter, desto nützlicher — Alter, Laune, Situation, wie viel Zeit er hat. (Das Telefon-Handbuch mit den elf Einwänden kannst du als Datei anhängen — dann spielt er sie realistisch.)
- Führ das Gespräch wirklich. Tippen reicht, laut sprechen ist besser.
- Übe gezielt die drei Klassiker, einen pro Durchgang: „Kein Bedarf" (kommt in den ersten zehn Sekunden), „keine Zeit" (will auflegen, bevor du beim Punkt bist), „haben wir schon" (glaubt, KI sei mit einem Chatbot-Abo erledigt).
- Lass ihn danach hart auswerten: Wo bist du ins Rechtfertigen gerutscht? Wo hast du zu viel geredet? Wo hättest du aussteigen sollen?
- Gleich nochmal — mit demselben Einwand, bis die Antwort sitzt.
Spiel bitte einen Rollenspiel-Partner für mich. Du bist: [z.B. Inhaber eines Schweizer Handwerksbetriebs, 55, 12 Mitarbeiter, mitten im Tagesgeschäft, wenig Geduld, schon dreimal diese Woche von Verkäufern angerufen worden]. Ich rufe dich an und will [Ziel des Gesprächs]. Bleib in der Rolle. Sei realistisch abweisend — nicht unhöflich, aber auch nicht künstlich freundlich. Wenn ich etwas Gutes sage, darfst du auftauen. Wenn ich schwafle, werd ungeduldig. Bring im Lauf des Gesprächs einen dieser Einwände — echt, nicht angekündigt: „kein Bedarf" / „keine Zeit" / „haben wir schon". Nach dem Gespräch fällst du aus der Rolle und sagst mir ehrlich: - an welcher Stelle hättest du aufgelegt - wo habe ich zu viel geredet - was war der stärkste Satz von mir - was würdest du an meiner Stelle anders machen Sei streng. Höflichkeit hilft mir hier nicht.
✓ Fertig wenn: du jeden der drei Klassiker dreimal geübt hast — und die Antwort ohne Nachdenken kommt.
14Mission
Der Wochenrückblick
Deine eigenen Notizen auswerten lassen — und sehen, was du im Einzelgespräch nie bemerkst.
›
Der Wochenrückblick
Deine eigenen Notizen auswerten lassen — und sehen, was du im Einzelgespräch nie bemerkst.
Warum: Im einzelnen Gespräch siehst du nur das Gespräch. Über zwanzig Gespräche hinweg zeigen sich Muster — derselbe Einwand immer an derselben Stelle, eine Zielgruppe, die nie anbeißt, ein Satz von dir, der zuverlässig das Gespräch killt. Das ist die Mission, in der dein Ordner anfängt, dir etwas zu sagen, statt nur Dinge aufzubewahren.
- Voraussetzung: Du hast eine Woche lang Notizen gemacht (Mission 1 und 5). Ohne Material kein Muster. (Es geht um deine Tagesnotizen — wie die Gespräche liefen, was du erlebt hast. Die Ergebnis-Zahlen wohnen im Sales Hub.)
- Häng alle Notizen-Docs der Woche an und lass sie zusammen lesen — nicht einzeln, das ist der ganze Punkt.
- Frag nach Mustern, nicht nach Zusammenfassung. Der Unterschied ist entscheidend.
- Nimm dir eine Sache für nächste Woche vor. Nicht fünf.
Hier sind alle meine Notizen aus dieser Woche — angehängt. Ich will keine Zusammenfassung, sondern Muster: - Welcher Einwand kam am häufigsten? Wie oft genau? - Gibt es eine Sorte Gesprächspartner, bei der es regelmäßig scheitert — und eine, bei der es regelmäßig funktioniert? - Wo im Gesprächsverlauf bricht es typischerweise ab? - Was habe ich mehrfach zugesagt und noch nicht erledigt? Sag mir am Ende die EINE Sache, die ich nächste Woche anders machen sollte. Nur eine, die wichtigste. Wenn die Datenlage für eine Aussage zu dünn ist, sag das — erfinde kein Muster, wo nur zwei Fälle sind.
✓ Fertig wenn: du einen Rückblick gemacht hast und eine konkrete Sache benennen kannst, die du nächste Woche anders machst.
Nächste Ausbaustufen: vom Cockpit zur Automation
Der Pfad oben macht dich schneller. Der Horizont dahinter: Dinge laufen von selbst — immer mit dir als Dirigent. Drei Stufen, ehrlich beschriftet:
Dein KI-Cockpit
Du arbeitest mit einem Mitarbeiter, der deinen Kontext kennt. Notizen werden Aufgaben, Entwürfe entstehen in deinem Ton, Dokumente starten bei 80 Prozent. Alles passiert, weil du es angestoßen hast.
Dein System spricht mit deinen Tools
Mail, Kalender, Ablage: Der Mitarbeiter liest und bereitet über Systemgrenzen hinweg vor. Der Clou bei deinem Setup: Der wichtigste Stecker ist ab Werk dabei — Gemini kann auf Wunsch Gmail, Kalender und Drive einbeziehen. Diese Stufe fängt bei dir nicht bei null an.
Routinen laufen von allein
Mit einer Workflow-Werkbank wie n8n laufen wiederkehrende Abläufe nach Plan: Berichts-Entwürfe entstehen automatisch, Termin-Nachbereitungen liegen vorbereitet da, Wochenübersichten bauen sich über Nacht — und jedes Ergebnis landet als Entwurf zur Prüfung, nie als Auto-Versand.
So sieht „verbundene Werkzeuge" konkret aus
- Mail: Der Mitarbeiter liest den ganzen Verlauf und entwirft die Antwort in deinem Ton — versendet wird weiter von dir
- Kalender: Vor jedem Kunden-Termin ein Briefing — wer, was ist offen, was ist das Ziel
- Ablage: Projektordner und Büro-Ablage sprechen miteinander — „fass mir den Stand zu Projekt X zusammen" über alle Quellen
- Dokumente: Stil-Kit + Vorlagen-Bibliothek greifen überall — jedes Schreiben startet in deinem Ton
So sieht „Routinen laufen von allein" aus
- Vorbereitungs-Strecke: Firmenname rein → Website, Bewertungen und Ansprechpartner → fertiges Kurz-Dossier vor dem Gespräch, statt manuell über zwölf Tabs
- Nachbereitungs-Strecke: Gesprächsnotiz rein → Protokoll, Aufgaben und Nachfass-Entwurf — aus deiner Baustein-Bibliothek, du prüfst und schickst
- Angebots-Entwurf: Auftrags-Eckdaten rein → fertiges Angebot als Entwurf — in deinem Ton, bereit für deinen Feinschliff
- Posteingangs-Triage: Anfragen über Nacht vorsortiert — jede mit Antwortvorschlag als Entwurf
Wie kommt die KI an meine Mails und Termine? ›
Wie baut man einen Spezialisten (ein Gem)? ›
Wie baut man einen Workflow? ›
Wie hängt das alles zusammen? ›
Wer baut Stufe 2 und 3 — und was kostet das? ›
→ Stufe 2 und 3 sind genau das, was wir als FlowPhase mit Teams bauen — erste Prototypen aus echten Kundenläufen gibt es schon. Der Weg ist immer derselbe: erst sauber aufschreiben, was genau passieren soll, dann baut man die Automation — mit klar kalkuliertem Aufwand, vorab auf dem Tisch. Frag uns, wenn du soweit bist.
Fragen, die du dir vermutlich stellst
Muss ich programmieren können? ›
Ich habe privat schon ChatGPT oder Claude — warum hier Gemini? ›
Wo landen meine Dateien und Gespräche eigentlich? ›
Was ist, wenn ich etwas kaputt mache? ›
Gemini ist doch auch „nur ein Chatbot" — was ist hier anders? ›
Ist das nicht wieder so ein System, das am Ende keiner nutzt? ›
Was kostet das alles? ›
Wie viel Zeit kostet mich das wirklich? ›
Spickzettel
Sätze, die gut funktionieren
- „Stell mir erst Fragen" — vor größeren Aufgaben; der Mitarbeiter interviewt dich, statt zu raten
- „Leg dich fest, ich korrigiere dich" — bringt einen echten Vorschlag statt einer Options-Liste
- „Unsicheres mit [?] markieren, statt zu raten" — macht aus unsichtbaren Vermutungen sichtbare Fragen
- „Kürzer." — völlig legitim. Es ist ein Mitarbeiter, kein Professor
- „In Docs exportieren" — der Knopf unter der Antwort (Teilen & exportieren); alles Aufhebenswerte wandert als Doc in deinen Ordner
- „Formulier mir daraus den Absatz fürs Briefing" — du pflegst ihn ins Briefing-Doc ein; derselbe Fehler passiert nie zweimal
Mini-Glossar
- Kontextsystem — dein Ordner „Mein KI-OS" in Drive mit Briefing, Notizen und Vorlagen. Gehört dir, ist portabel
- Gem — ein gespeicherter Spezialist in Gemini: feste Anweisungen + Wissensdateien, mit einem Klick gestartet
- Gemini Notebook — dein Wissens-Hub: Dokumente als Quellen rein, Fragen stellen, Antworten mit Quellenangabe raus
- Markdown (.md) — eine einfache Textdatei mit schlichter Formatierung. Öffnet überall, übersteht jeden Tool-Wechsel
- Prompt — das schicke Wort für „was du der KI sagst"
- „Mein Briefing" — das Google Doc, das der Mitarbeiter als Erstes bekommt: wer du bist, deine Jobs, dein Ton, deine Regeln
- Gespräch (Chat) — neues Gespräch = frischer Start, aber Docs, Briefing und Gems bleiben
Wenn sich etwas komisch anfühlt
- Antwort zu allgemein? Mehr Kontext geben — oder besser: den Kontext einmal ins Briefing-Doc schreiben
- Etwas erfunden? Sag es ihm! „Das stimmt nicht, bitte prüfen" funktioniert. Vertrauen ja — aber du bist der Redakteur
- Gespräch verheddert? Neues Gespräch anfangen — nichts geht kaputt, deine Docs sind sicher
- Briefing vergessen? Prüf, ob du im richtigen Gem bist — oder häng das Briefing-Doc einfach an
- Echtes Problem? Screenshot + Nachricht ans FlowPhase-Team. Genau dafür sind wir da
Das Wichtigste in Kürze
- Kosten — alles in deinem FlowPhase-Konto enthalten: 0 € extra. Das ist die ganze Rechnung
- Datenschutz — Ampel, immer; Rot heißt Rot (DSGVO, Kunden- & Vertragsvertraulichkeit). Und: Sales Hub bleibt das führende System
- Du bist der Redakteur — nichts verlässt das Haus ohne deinen Blick; die KI versendet grundsätzlich nichts
- Deine Docs, dein System — Dokumente in deinem Konto; kein Lock-in, nie
- Schlank bleibt schlank — erweitert wird nur, was sich im Alltag bewährt hat